
An was wir uns erinnern sollen...
Januar
von Gheorghe Cîrcu
Reschitza
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Am 1. Januar 1873 wurde in Rokycani (Böhmen) der Kapellmeister Otto
Sykora geboren. Im Jahre 1890 kam Sykora auf Besuch zu seinem Onkel Anton
Safarik nach Steierdorf und somit nahm er den ersten Kontankt mit dem Banater
Bergland auf. Otto Sykora hat in Reschitza bis 1930 gewirkt. Am 5. Januar
1908 fand die Erstaufführung seines Tonbildes „Der Kirchweihtag in
Reschitza" statt. Am 30. November 1945 starb er in Temeswar;
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Am 3. Januar 1913 wurde in Neu-Moldowa der Musikpädagoge, Dirigent
und Komponist Franz Stürmer geboren. In Reschitza hat Franz Stürmer
als Dirigent beim Schülerchor, beim römisch-katholischen Kirchenchor,
beim Chor der deutschen Operetten u.v.a. gewirkt. Die 1991 gegründete
Frauensinggruppe des Kultur- und Erwachsenenbildungsvereins „Deutsche Vortragsreihe
Reschitza" trägt seinen Namen. Am 14. Oktober 1983 starb er in Reschitza;
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Am 8. Januar 1880 wurde in Perlas an der Theiss (heute serbisches Banat)
der Schriftsteller, Herausgeber und Schriftleiter Otto Alscher geboren.
Im Sommer 1919 ins Banat zuruckgekehrt, erst nach Orschowa, dann nach Temeswar,
arbeitet er in der Redaktion der „Deutschen Wacht". Am 29. Dezember 1944
starb er an einer Gehirnblutung im Internierungslager von Târgu-Jiu.
Mehrere Bücher sind von ihm erschienen, sowohl im deutschsprachigen
Raum wie auch in Rumänien. In Orschowa steht eine Gedenkplatte, die
an sein Wirken in der Stadt an der Donau erinnert. Sie wurde vom Kultur-
und Erwachsenenbildungsverein "Deutsche Vortragsreihe Reschitza" errichtet,
ein Verein der im Jahre 2000 auch eine Gedenkmedaille Otto Alscher geprägt
hatte;
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l Am 9. Januar 1898 wurde Alexander Tietz in Reschitza geboren, wo er am
10. Juni 1978 auch starb. Alexander Tietz war der jüngste Sohn eines
deutschen Lehrers und einer rumänischen Beamtentochter. Er wurde zur
bekanntesten Kulturpersönlichkeit der Banater Berglanddeutschen in
diesem Jahrhundert. Tietz hat mehrere Bücher herausgegeben, seine
Persönlichkeit wurde ganz besonders 1998 gewürdigt als der 100.
Geburtstag begangen wurde. Der Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche
Vortragsreihe Reschitza" hat
anläßlich dieser Feierlichkeiten eine Gedenkmedaille zu
seiner Erinnerung geprägt und bereits seit 1998 drei Bücher,
die Alexander Tietz zum Thema haben, herausgebracht;
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l Alle Jahre seit 1990 erinnert man sich im Januar der Rußlanddeportation
der Rumäniendeutschen, eine der grauenhaftesten Episoden in der Geschichte
des Rumäniendeutschtums. Deportiert wurden bei 70.000 Menschen, davon
ein Drittel starben im fremden Lande. Den Banater Berglanddeutschen Opfern
zu Ehren hat man 1995 das Denkmal der Rußlanddeportierten errichtet.